Was mir ansonsten noch wichtig wäre für unsere Stadt

Pathos: An Traditionen festhalten

Traditionen: Das klingt schon so nach gestern, nach Dorf, nach Trachtenverein. Und dieses Bild ist einerseits ja nicht nur Vorurteil. Denn wer Bräuche schätzt und wer sie pflegt, der lebt in der Regel in einer lokalen Welt, in der das Einheimische und Bestehende hochgehalten wird, während dem Neuen und Fremden doch eher Misstrauen begegnet. Wie das halt so ist, in überschaubaren Face-to-Face-Gesellschaften.
 

Wiedereinführung des Sterbegeldes

Das allgemeine, allen krankenversicherten Bürgern zustehende Sterbegeld wurde mit Ablauf des Jahres 2003 aus dem deutschen Sozialgesetzbuch gestrichen. Bis dahin zählte es zum verbindlichen Leistungskatalog der Krankenkassen. 

Ich plädiere für eine Wiedereinführung dieser Leistung.

Ordentliche Begräbnisse in Wolfsburg auch für Mittellose

Mittellose Verstorbene werden in Wolfsburg kostengünstig "entsorgt". Der Leichnam wird in dem günstigsten Krematorium im Osten, meistens in Tschechien, verbrannt und dann anonym irgendwo in Deutschland in einem Urnengrab bestattet. Das ganze darf maximal ca. 770 Euro kosten.

Das ist respektlos und unmenschlich und geht auch anders. 

Es muss einen neuen, preisgünstigen Friedhof am Ortsrand von Wolfsburg geben auf dem mittellose oder arme Menschen menschenwürdig bestattet werden können. Auf Wunsch der jeweiligen Person in einem Urnengrab oder in einer Erdbestattung.

Die Stadt Wolfsburg sollte die entsprechenden Mittel bereitstellen und dafür sorgen, dass über einen Zeitraum von 20 Jahren, wenn auch mit geringfügigem Aufwand (Efeu),  ein würdiges Grab bereitgestellt wird. Wird das durch die Mitarbeiter der Stadt erledigt würden die Kosten sogar unter 770 Euro liegen.
 

Klatschen ist ja ganz nett, aber es darf ein bisschen mehr sein

Wolfsburg braucht mehr Pflegepersonal im Klinikum und in den Seniorenheimen.

Es sollte die Aufgabe der Stadt sein den PflegerInnen ein attraktives Umfeld anzubieten welches das Pflegepersonal motiviert ihren Beruf in Wolfsburg langfristig auszuüben.

Hierzu gehört bezahlbarer Wohnraum (dem Einkommen angepasst möglicherweise subventioniert). 

Auch Pflegepersonal welches ihre Ausbildung in Wolfsburg absolviert hat könnte somit auch langfristig an die Stadt gebunden werden.

Weniger Unterstützung für Wirtschaftsflüchtlinge und kriminelle Asylanten

Wolfsburg ist der Wohlfühlort für manche Wirtschaftsflüchtlinge und kriminelle Asylanten.

Viele nutzen das Sozialsystem ohne Not aus und rühren die Werbetrommel in ihren Heimatorten für einen Zuzug von Freunden und Verwandten. Die Verwaltung muss offenere Augen und Ohren entwickeln um dem Einhalt zu gebieten.

Migranten ohne Duldung und kriminelle Asylbewerber müssen unverzüglich in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Bis dahin sollten Zuwendungen nur noch in Form von personalisierten Lebensmittelgutscheinen erfolgen.

Ebenso sollten extremistischen und salafistischen Zuwanderern die Aufenthaltsberechtigung aberkannt oder die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen und konsequent auf eigene Kosten abgeschoben werden.

 

Bad Wolfsburg - ein Widerspruch in sich selbst?

Wolfsburg erfüllt durchaus die Vorbedingungen für einen erfolgreichen Antrag an das zuständige niedersächsische Ministerium für die Anerkennung als Kurort und Umbenennung in Bad Wolfsburg.

Wir haben eine sehr gute Luftqualität, die sich in den nächsten Jahren noch weiter verbessern wird, viel Grün, eine gute Wasserqualität, Quellen und ein Soleheilbad im Ortsteil Fallersleben. 

Rechtliche Vorbedingungen für die Anerkennung und Umbenennung in Bad:

Kurorte sind Gemeinden oder Teile von Gemeinden, denen wegen ihrer besonderen Eignung für eine medizinische Therapie das entsprechende Prädikat verleihen wurde. In Deutschland erfolgt die Anerkennung als Kurort durch das zuständige Ministerium des jeweiligen Bundeslandes. (Anmerkung: Also das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Hannover.)

Das Prädikat wird an Ortschaften vergeben, deren Luft und Klima Eigenschaften aufweisen, die der Erholung förderlich sind. Das Gutachten muss regelmäßig wiederholt werden. Im Gegensatz zu Luftkurorten und anderen Kurorten müssen in Erholungsorten keine medizinischen Einrichtungen zur Durchführung von Kur- bzw. Rehamaßnahmen vorhanden sein. Voraussetzung ist jedoch eine auf Tourismus ausgelegte Infrastruktur. 

Alle Voraussetzungen für eine Adelung in Bad Wolfsburg sind meines Erachtens gegeben.

Was sind die Vorteile ?

Zum einen ist eine Stärkung des Tourismus das Ziel und zum anderen eine Quasi Aufwertung des Standortes Wolfsburg auch für die Industrie. 

Volkswagen strukturiert den Konzern gerade in einen grünen Konzern um. Weg von den Verbrennern, hin zu alternativen Antrieben. Eine Hauptproduktionsstätte mit dem Sitz des Mutterkonzernes in einem Kur und Erholungsort geadelt durch den Titel „Bad“, würde die Ambitionen unserer Existenzgrundlage Volkswagen unterstützen.

Die Schönheit Wolfsburgs herausstellen

Wolfsburg ist eine wunderschöne Stadt mit paradiesischen Ecken und Winkeln. Wer zum Beispiel einmal eine Quellenwanderung gemacht hat oder sich die Zeit genommen hat an der Tommyquelle zu verweilen, der weiß wo man das Herz baumeln lassen kann. 

Hier eine kleine Auswahl schöner Ausflugsziele in Wolfsburg: 

Ich möchte jedoch aus den vorhandenen Möglichkeiten Mehr machen. Und das ohne großen finanziellen Aufwand. Hierzu nur einige Stichpunkte:

Streuobstwiesen überall dort wo Flächen brach liegen und noch nicht im Lückenbebauungsplan stehen. In Streuobstwiesen können zwischen 2000 und 5000 Tierarten beheimatet sein beziehungsweise dort ihre Nahrung finden. Den größten Anteil nehmen dabei Insekten wie Käfer, Wespen, Hummeln und Bienen ein. Auch die Vielfalt der Spinnentiere und Tausendfüßer ist groß. Jeweils ein eigenes Bienenvolk pro Streuobstwiese sorgt nebenbei für biologischen Honig und durch die Überwinterung als komplettes Bienenvolk mit mehr als 10.000 Einzelbienen sind sie in der Lage, den größten Teil der Bestäubungsleistung zu erbringen.

Jede Streuobstwiese könnte auch gleichzeitig ein kleiner Streichelzoo werden.

Das im Herbst geerntete biologische Obst und Nüsse könnten frisch oder eingelegt und verarbeitet unter den BürgerInnen, die nicht selber ihrer Möglichkeit des Pflückens und Erntens nachkommen können kostenlos verteilt werden z.B. in Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen.

Es gibt eine interessante Dokumentation in der Mediathek des BR über Streuobstwiesen, „das Karusell des Lebens“ 

 

Zum Verweilen einladen

Die vielen schönen Ecken der Stadt, zum Beispiel die Quellen oder Brunnen sollten mehr zum Verweilen einladen, indem dort Holztische und Bänke aufgestellt werden die ein Picknick einfacher und schöner machen. Auch am Allersee könnten Flächen aufgewertet werden indem dort den Familien die Möglichkeit geboten wird öffentliche Grill und BBQ Plätze zu nutzen.

Eine durch den Stadtförster begleitete Brunnen und Quellenwanderung sollte für die Wolfsburger SchülerInnen regelmäßig angeboten und durchgeführt werden. Diese könnte begleitet werden durch einen abwechslungsreichen Waldunterricht, der den Kindern die Schönheit ober auch die Sensibilität der Natur näherbringt.

Ran an die Probleme – Ran an die Menschen 

Der Vertreter oder die Vertreterin der Wolfsburger BürgerInnen ist der/die gewählte OberbürgermeisterIn.

In der Amtsstube ist es für die gewählte Person schwierig mitzubekommen, wo es hakt, was man besser machen kann oder wo Bedarf ist. 

Ich würde zumindest einen Teil meiner Arbeitszeit dort verbringen, wo man am Puls der Menschen oder am Puls der Zeit ist. In Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Klinikum, Seniorenheimen) und auf der Straße. Das hat Priorität und ist wichtiger als Spatenstiche, Bänder durchschneiden oder sonstige Repräsentationsaufgaben. Bei den vielen Stunden des Sammelns von Unterstützungsunterschriften für die Oberbürgermeisterwahl 2021, konnte ich mit sehr vielen BürgerInnen sprechen und viel Leid und Traurigkeit erfahren. Eine Unterstützerin, die ich vorher noch nie kennenlernen durfte, umarmte mich für meine Worte und das hat sich tief in mein Herz gegraben. Eine andere ältere Dame wurde von mir spontan in die Arme genommen weil das Gespräch sehr intensiv war.

 

Sie werden mich nicht nur im Rathaus antreffen sondern auf der Straße !

Suchtprävention bei unseren Jugendlichen

Immer mehr Politiker und Parteien springen auf den scheinbar populären Zug auf, die Freigabe und Legalisierung von Cannabis zu fordern. Das scheint Wählerstimmen zu bringen, insbesondere bei der so wichtigen Zielgruppe der 16 bis 28 jährigen.

Die Gefahr von THC wird verharmlost obwohl der THC Gehalt im Hanf seit Jahren immer höher wird.

Drogen und Einstiegsdrogen gehören strengstens verboten und ich bin strikt gegen eine Legalisierung nach kanadischem oder niederländischen Vorbild.

Was bewirkt der Konsum von Cannabis?

Wenn Cannabis über lange Zeit in großen Mengen konsumiert wird, kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen. Problematisch können dann Entzugserscheinungen sein, wie Angst, Unruhe und Schlaflosigkeit oder auch Speichelfluss und Durchfall. Zu den gravierenden Folgen eines längerfristigen Cannabiskonsums gehört das Auftreten von Psychosen. Bei entsprechend veranlagten Personen kann der Ausbruch einer Psychose beschleunigt werden.  

Zu den akuten unerwünschten Wirkungen von Cannabis zählen Missstimmung bis hin zur Depression, Halluzinationen, die Angst zu sterben, ein Gefühl des Kontrollverlustes, eine veränderte Zeitwahrnehmung sowie eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit in den Bereichen Denken, Gedächtnis und Psychomotorik.

Seltene unerwünschte Begleiterscheinungen sind zudem Übelkeit und Kopfschmerzen. Im Liegen wird häufig ein leicht erhöhter Blutdruck gemessen. In Einzelfällen sind nach Cannabiskonsum kardiale Ischämien oder Herzinfarkte aufgetreten. 

Wie im Fachjournal Thorax berichtet wurde, ist ein Joint etwa 2,5 bis 6 Mal so gefährlich wie eine Zigarette, wenn man den Effekt der Atemwegsverengung betrachtet. Dieser falle umso stärker aus, je häufiger die getrockneten Blätter der Hanfpflanze geraucht wurden. 

In Wolfsburg wird Cannabis fast offen an neuralgischen Punkten gehandelt. Das scheint das niemanden zu interessieren denn die Polizei schaut tatenlos zu oder hat scheinbar schon resigniert. 

Ich trete für einen konsequenten Kampf gegen alle Einstiegsdrogen, von Nikotin über Alkohol bis zum Marihuana ein, der unermüdlich geführt werden muss. 

Drogen richten einen unermesslichen gesundheitlichen gesunheitlichen Schaden bei den Konsumenten an. Die Liste möglicher körperlicher Folgen des Drogenkonsums ist lang. Sie reicht von Herzschäden über Lähmungen, Nierenversagen und einer Schädigung des körpereigenen Abwehrsystems bis hin zur Zerstörung der Lungen. Leider werden diese Folgen in der Szene oft nicht nur ignoriert, sondern sogar noch heroisiert. Auch der Schaden für die Angehörigen der Abhängigen und für die Gesellschaft sind immens.

Wenn in Wolfsburg der kostenlose ÖPNV eingeführt wurde haben die MitarbeiterInnen des Ordnungsamtes mehr Zeit andere Aufgaben zu übernehmen. Sie werden entsprechend geschult und den Kampf gegen den Missbrauch legaler und gegen illegale Drogen antreten. Bei den legalen Drogen, Alkohol und Nikotin sollten Testkäufe durch Minderjährige bei Tankstellen und Kiosken erfolgen um den Verkauf an Minderjährige zu unterbinden.

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